
Johannes Helke
Die erste Säule von Solvency II legt die Eigenmittelanforderungen, die Bestimmungen für die Kalkulation der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Überprüfung der Berechnungsansätze fest. Zwar sind die Ermittlung der Solvency II – Wertansätze und die Berechnung der Stressszenarien für die Ermittlung der Kapitalanforderung im Rahmen des Standardmodells vorgegeben, dennoch entstehen bei der konkreten Berechnung erhebliche Ermessensspielräume für die Unternehmen. In diesen Freiräumen liegt jedoch große Verantwortung: So können einmal getroffene Entscheidungen für künftige Bewertungen nur sehr schwer rückgängig gemacht werden.
Aufgrund des Prinzips der marktwertorientierten Bewertung sind grundsätzlich in allen Sparten angemessene Verfahren erforderlich. Große Herausforderungen entstehen insbesondere in der Bewertung der versicherungstechnischen Passiva. Eine zusätzliche Anforderung für Versicherungsunternehmen stellt die vorgeschriebene Qualitätsbewertung der genutzten Daten dar.
Unsere Aktuare sind Spezialisten für die Berechnungsansätze der versicherungstechnischen Passiva, die Nutzung des Branchen-Simulationsmodells im Bereich Lebens- und Krankenversicherung und die Entwicklung geeigneter Verfahren zur Modellierung von Schadenreserven. Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen mit Verstand und Leidenschaft.